Statt einer "Philosophie"
Ein paar Gedanken über standardkonformen Webseitenbau
Die Kommunikationsmaschine
Drei Abschnitte über Besonderheiten der Netzkommunikation
Kommkonzept orientiert sich an den Standards des World-Wide-Web-Consortiums W3C - soweit es um die Technik des Seitenbaus geht. Über die Technik hinaus hat das Internet jedoch auch eine kulturelle Seite: Schließlich sind es letztlich nicht Maschinen, sondern Menschen, die kommunizieren. Ihr Gebrauch der Technik hat Kommunikationsverfahren und Medien hervorgebracht, die eigenen Konventionen und Gesetzen folgen.
Ich nehme für jedes Projekt beide Seiten in den Blick: Die webgemäße und kommunikative Gestaltung des Inhalts und die den Standards entsprechende Technik. Wer vergißt, daß an den Bildschirmen hinter den Drähten Menschen sitzen, hat schon verloren. Aber Hoffnungen, die Technik werde "transparent" und Webprojekte könnten sich auf das Inhaltliche und die direkte Ansprache der Menschen konzentrieren, haben sich nicht erfüllt.
Die letzten Jahre haben eine weitere Auffächerung der Verfahren zur Kommunikation über das Internet gebracht. "Blogs" übernehmen Aufgaben, für die man vorher auf ein Webforum gesetzt hätte. "RSS-Feeds" springen ein, wo E-Mail-Newsletter im Spamfilter hängenzubleiben drohen. Flash-Animationen und Panorama-Präsentationen machen den Monitor zum Fernseher. Es wird immer schwieriger, das richtige Werkzeug für den jeweiligen Zweck ausfindig zu machen und effizient einzusetzen. Ich helfe Ihnen dabei.
Die Orientierung an den Webstandards hilft, zu vermeiden, daß immer mehr Kommunikations- und Informationsangebote immer weniger Teilnehmer erreichen. Sie sorgen dafür, daß Auffächerung nicht zur Zersplitterung führt. Ihre Anwendung erweitert die Reichweite von Webauftritten und hilft, Kosten zu reduzieren. Und sie geben genug gestalterischen Spielraum, dass kreative Köpfe auch bei Einhaltung von Standards unverwechselbare und zweckgerechte Webauftritte erschaffen können
Im übrigen sorgt standardkonformer Seitenbau dafür, daß jeder Besucher Zugang zu Ihren Inhalten findet. Der Trick besteht darin, daß Content und Layout - technisch gesehen - weitgehend voneinander getrennt sind - mit Priorität für den Inhalt. Der Inhalt muss immer zugänglich sein, zumindest wenn die Ausrüstung des Besuchers nicht ihrerseits gegen sämtliche Standards sowie gegen die Vernunft verstößt. Aber wenn die Technik des Besuchers das Layout nicht darstellen kann oder nicht darstellen soll, dann sieht er den Inhalt eben in einem reduzierten Layout oder ganz ohne. Auch auf dem PDA und immer öfter auch auf dem Handy. Auch als Blinder oder Behinderter mit spezieller assistierender Technik.Über die Details sprechen wir am besten mal aus Anlass einer konkreten Beratung. Aber eine kleine Demonstration des Prinzips gibt es schon hier: Wenn Sie das Link "Druckversion" betätigen, sehen Sie genau den gleichen Inhalt wie jetzt. Der Text dieser Seiten liegt nur einmal auf dem Server und muß erforderlichenfalls auch nur einmal geändert werden. Aber die Form, in der dieser Text dargestellt wird, läßt sich mit einem Mausklick (und in vielen Fällen sogar vollautomatisch) so verändern, wie es dem jeweiligen Zweck am besten entspricht. Auch durch Sie als Besucher.
Ort:http://www.kommkonzept.de /konzept.shtml, Stand 28.04.2005, 10.22 , © Dr. Michael Charlier
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